Prävention

Die Prävention ist der Oberbegriff für zeitlich unterschiedliche Interventionen, die der Gesundheitsvorsorge dienen. Sie wird unterteilt in primäre, sekundäre und tertiäre Prävention. Mit der primären Prävention sollen Krankheiten in ihrer Entstehung verhindert werden. Sie wird auch Vorbeugung genannt. Die Früherkennung von Krankheiten und die möglichst frühzeitige Einleitung von Therapie wird als sekundäre Prävention beschrieben. Die tertiäre Prävention soll Krankheitsfolgen mindern, einen Rückfall und eine Verschlimmerung vermeiden (Bundesministerium für Gesundheit, 2013). 

 

In der primären Prävention bin ich in der Lage ein Konzept für eine definierte Zielgruppe zu erstellen. Ein Konzept zur Stimmprävention bei Bundeswehrsoldaten wurde bereits erstellt. Dabei kann die Zielgruppe festgelegt und eine Bedarfsanalyse erstellt werden. Außerdem kann die Planung des Ablaufs und die anzuwendende Methodik angewendet und umgesetzt werden.

Die Umsetzung eines solchen Konzepts gelingt mir in anderen Bereichen der Prävention ebenfalls.

 

Ein weiteres Konzept, welches geplant und zum Teil umgesetzt wurde, ist das Projekt "Förderung der motorischen und sprachlichen Entwicklung – Was können Erzieher tun?". Es kann ein Kostenplan, ein Zeitplan und eine Kampagne zur Umsetzung des Vorhabens geplant werden.

 

Im Sinne der sekundären und tertiären Prävention finden wiederholt Aufklärungsgespräch mit Angehörigen des Pflegepersonals statt. Dabei werden Informationen bespielsweise über Risiken und Auswirkungen einer Dysphagie gegeben. Es werden Anzeichen für eine Dysphagie erläutert und erste Hilfestellungen für die Ernährung an die Hand gegeben. Weiterhin werden den Patienten die Auswirkungen einer falschen Ernährung vor Augen geführt. Dies soll der Früherkennung von Krankheiten dienen und außerdem eine Verschlimmerung der Krankheiten vorbeugen.

 

Zur tertiären und sekundären Prävention zählt außerdem die logopädische Therapie in verschiedenen Störungsbildern. Sie dient der Erkennung von sprachlichen, stimmlichen und dysphagischen Problemen, sodass eine Therapie frühzeitig eingeleitet werden kann. Es soll einer Verschlimmerung oder Verfestigung der Symptome vorgebeugt werden.

  • Bundesministerium für Gesundheit (2013). Prävention. Zugriff am 30.08.2013                     über http://www.bmg.bund.de/glossarbegriffe/p-q/praevention.html